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Ein Engel auf der EXPO
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Obwohl der Besuch der EXPO von München aus eine recht anstrengende Sache war, hat sich die Anstrengung voll und ganz gelohnt (und nicht nur deswegen, weil vom Süden Bayerns aus, der Besuch der EXPO vergleichsweise am billigsten ist). Natürlich war es ziemlich voll, und das, obwohl es unter der Woche war und deswegen haben wir ein paar der Hallen nicht besuchen können, aber der Rest, wo man nicht so lang warten musste, reichte völlig aus :-)
Da waren wir:
Afrika:
Meiner Meinung nach die beste Halle. Mit den vielen Farben, den ungewöhnlichen Projekten (die Tin Can Village zum Beispiel, komplett aus alten Getränkedosen aufgebaut, oder ‚Der Aufbruch Afrikas', wo man im Dunkeln die Geräusche Afrikas in der Nacht hätte geniessen können, wenn da nicht auch grade diese nervige Gruppe Teenager drin gewesen wäre) und dem Basar-ähnlichen Flair kam die Vielfalt des schwarzen Kontinents sehr gut rüber.
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Global House:
Laut EXPO-Guide wurden darin verschiedene internationale, besonders zukunftsträchtige und/oder ökologisch wertvolle Projekte vorgestellt. Man hätte sich damit aber einfach intensiver auseinander setzen müssen, als wir es in unserer knappen Zeit wollten.
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Schweiz:
Drei Cafe's in einem Labyrinth aus Holzstapeln. Was ist daran besonders schweizerisch? Irgendwie enttäuschend.
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Polen:
Was drin gewesen wäre, weiss ich nicht, aber vorne standen 2 nette Blechritter :-)
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Tschechien:
Glänzte mit dem beeindruckendsten Objekt: Ein Stapel aus 32.000 lose aufeinander liegenden Büchern, in einem perfekten Kreis angeordnet. Drinnen drehten sich Spiegel und machten daraus noch mehr Bücher ...
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China:
Der Film im Panorama-Kino war wunderschön. Hätte man das vor Pathos nur so triefende Geschwätz der Sprecherin ausschalten können, wäre es ein vollendeter Genuss gewesen. Sätze wie '... die lang ersehnte Heimkehr Taiwans in den Schoss des Vaterlands ...' waren einfach schwer zu ertragen.
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Kroatien
Phantasievoll und liebenswert mit einem Glasboden und einem Panorama-Traum. Und mit 3 Fabelwesen.
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Irland:
Unten hübsch anzusehen, oben langweilig. Ich hätte mehr erwartet, von dem Land ich dem ich studiert habe.
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Lettland:
Schlicht. Alles aus wunderbar warmen Holz und innen mit einer interessanten Strohdachkonstruktion. Das Bier war auch nicht schlecht.
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Rumänien:
Glänzte mit lauter Musik und einer absolut niedlichen Tonfiguren-Evolution. Leider ist das Foto nix geworden. Ausserdem gab's Vampirwein ;-)
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Der Skyliner:
Man hat einen tollen Überblick über das Gelände und er erspart den gestressen Füssen einen Haufen Fussmarsch ...
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Das Gelände:
Weitläufig, gut beschildert und mit einigen interessanten Konstruktionen versehen ;-)
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Mexiko:
Wir waren nicht drin, aber wir genossen die Küche in einem netten Restaurant :-)
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Island:
Hatte Nationentag. Der Blick von oben in ein rundes Wasserkino mit echten Geysir war eine nette Abwechslung.
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Nepal:
Der Pavillion sieht aus wie eine Stupa, passend für Nepal. Die Schnitzereien am Pavillion sind unheimlich aufwendig, die Tonfiguren dafür umso schlichter ...
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Brasilien:
Bot einem ein Bad im Mais. Für die Füsse sehr erholsam :-) Auch sonst war Brasilien sehr organisch dekoriert. Keine Ahnung, was da runter hing. Es roch gut und sah interessant aus.
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Aquaworld:
Ein Planschbecken zum Kneippen. Tat wirklich wohl.
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WWF:
Draussen ein grosser Waldgeist und drinnen viel zu lesen.
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Themenbereich Mobilität:
Es war schwer reinzufinden in das Thema, am Ende aber interessant.
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Themenbereich Wissen:
Es wurden bestimmt grossartige wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt ... ich hab keine einzige verstanden. Aber die Roboterherde ist super :-))

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Themenbereich Ernährung:
Was da die Aussage sein sollte, hat sich mir nicht erschlossen. Dafür konnte man am Ende indisch essen und zwar sehr gut und erschwinglich :-)
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Pakistan:
Vorne draussen winkte Arafat, innen ging's nur um biblische Themen. Ein interessanter Gegensatz.
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Andorra:
Ein kleines Land, aber es machte die beste Werbung: Jeder zweite EXPO-Besucher lief mit einer Andorra-Tüte rum. Ich nehme an, dass Zigaretten und Parfüm drin waren.
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Das I-Cafe:
Ein wenig fututistisch. Beachtet die Lady vorne rechts im traditionellen Gewand :-)
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Und am Ende noch mal Afrika:
Wir waren so geschafft, dass es nur noch zu einer Caipirinha bei afrikanischer Musik reichte ;-) Die hatte es dafür in sich.
Am liebsten wuerde ich noch mal hin gehen :-)))
Und dann war da noch: Walter auf der EXPO
5 Allgäuer auf der EXPO
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